Montag, 25. Juli 2016

Lago Titicaca

21.07. - 24.07.2016


Am Donnerstag sind wir also in Puno angekommen...gegen Spätnachmittag waren wir in unserem Hostel, wo Enio schon auf uns wartete. Die Wiedersehensfreude war groß! Es ist einfach unglaublich,dass wir uns hier treffen und ein Stück gemeinsam Reisen können. Wir sind ins Zentrum gegangen,etwas essen und Pläne schmieden. Danach waren wir noch bei einer Veranstaltung der Stadt, wo traditionelle Tänze aus ganz Peru gezeigt wurden.
Am nächsten Tag standen wir früh um sieben am Hafen und haben auch gleich ein Schiff in Richtung Taquile, mit Zwischenstop bei den islas de los uros bekommen. Eigentlich wollten wir auf eigene Faust losfahren, dieses Mal ohne eine geführte Tour. Aber spätestens als wir das Boot betraten, wussten wir, dass wir wieder bei so einer Tour gelandet waren.
Aber kein Problem...es war nicht teuer und so konnten wir auch die islas de los uros besuchen. Diese bauen seit jeher ihre Inseln auf dem Titicacasee aus Papyrus...die Inseln, die Häuser,einfach alles. Inzwischen ist es sehr touristisch,aber trotzdem sehr interessant und lohnenswert. Außerdem gab es leckeres Brot aus Quinua...kleine frittierte Brotfladen, unglaublich lecker!


 
Ankunft auf den Uro-Inseln



die Kueche



Nach drei weiteren Stunden sind wir dann auf Taquile angekommen. Eine andere Insel im schönen Titicacasee. Nach ungefähr zwei Stunden fuhr das Schiff wieder zurück, nahm alle Touristen wieder mit und wir hatten die Insel für uns! Wir beschlossen, eine Nacht dort zu bleiben, im wunderschönen Hostel von Doña Carmen. Mit dem schönsten Blick über den Titicacasee aßen wir Mittag...Trucha, ein unglaublich leckerer Fisch, direkt aus dem heiligen Wasser des Titicacasees. In dem Wissen,woher der Fisch kam, habe sogar ich ihn mir schmecken lassen.
Danach haben wir die Insel erkundet. Die Bewohner leben vor Allem vom Tourismus...Sie verkaufen viel Handarbeit, gestrickte und gewebte Sachen.
Wir sind zum Strand gelaufen, einmal über die Insel. Dabei sind wir einigen von den unglaublich netten Bewohnern begegnet, die oft nur wenig Spanisch sprechen, da in den Häusern Quechua gesprochen wird.
Der Strand war unglaublich schön...ein Strand auf 3800 m Höhe...einfach unglaublich! Wir hatten den Strand für uns. Später sind wir wieder ein Stücken höher gestiegen und haben den Sonnenuntergang über dem Titicacasee genossen.
Abends haben wir uns ein leckeres Essen mit Enios Campingkocher gekocht und den Sternenhimmel, sowie den schönen Mond über dem See bestaunt.
Nach Cusco und dem Machu Picchu haben wir diese Ruhe und die unglaublich schöne Natur, die wir fast für uns alleine hatten, wirklich genießen können!



Blick von unserer Unterkunft

der Strand



Vorberitung fuer das Foto des Tages


Abendbrotzeit!



Um zwei hat uns das Boot dann wieder mit nach Puno genommen. Eigentlich wollten wir gleich weiter nach 
 Arequipa, sind dann aber doch noch eine Nacht in Puno geblieben.

der Rueckweg



Heute früh haben wir auf dem Markt gefrühstückt...pesce, ein Brei aus Quinua mit Milch uns Käse. Nach viel schmeckt es nicht aber satt macht es allemal!
Dann ging es mit dem Tuktuk, vollgestopft mit uns und unserem Gepäck, zum Busbahnhof. Dieses mal haben wir keinen Luxusbus. Aber es reicht uns und mit der schönsten Cumbia fahren wir Richtung Arequipa...gespannt,was dort so auf uns wartet!


Samstag, 23. Juli 2016

Cusco und der Machu Picchu

15.07. - 21.07.2016


Heute vor genau einer Woche sind wir also endlich in Cusco, Peru gelandet. Die Reise war anstrengend...über Miami, wo wir gefühlte 1000 Dokumente ausfüllen mussten, ging es nach Lima und weiter nach Cusco. Aber nach guten 24 Stunden sind wir wohlbehalten im Hostel gelandet. Mit Gepäck, alles heil, nur müde waren wir. Um sechs Uhr Ortszeit waren wir im Hostel, es war kalt und wir konnten natürlich noch nicht ins Zimmer, aber im großen Gemeinschaftsraum haben wir uns auf zwei Sofas gelegt,uns in unsere Schlafsäcke gekuschelt und wenigstens noch zwei Stunden geschlafen.





Die nächsten Tage haben wir damit verbracht, uns an die Höhe und die Zeitumstellung zu gewöhnen und haben Cusco erkundet. Eine wunderschöne kleine Stadt, mitten in den Anden! Es gab so viel zu sehen für uns...die bunten Basare, die herrlich bunt gekleideten Frauen, die meist wunderschöne Tücher auf den Rücken gebunden haben, wo sie Kinder, Einkäufe und überhaupt alles mögliche mit sich rumschleppen. Die Schuhputzer,die hier an jeder Ecke versuchen, ihr Geld zu verdienen, der Markt mit den vielen Früchten, die wir gar nicht kennen...überall in der Stadt sieht man Alpacas, für die Touristen und an jeder Ecke wird einem eine Tour zum Macchu Picchu angeboten. Flipsi probiert fleißig das einheimische Essen, was ihm auch unglaublich gut schmeckt...für mich dagegen ist nicht viel interessantes dabei, was ohne Fleisch ist. 



auf den Basaren

traditionelle Taenze vor der Kirche

Plaza de Armas




 Am Montag sind wir zum Cristo Blanco gestiegen, von wo aus man eine wunderschöne Aussicht ins Tal, über die Stadt hat. Einen recht komischen Weg haben wir dafür genommen...1000 Treppen, durch ein Viertel, in welchem nicht mehr ganz so viele Touristen unterwegs waren. Einmal mussten wir sogar umkehren,da waren bellende Hunde auf der Treppe,denen wollten wir dann doch nicht ganz so nahe kommen.
Gleich neben dem Cristo Blanco ist eine alte Inka-Stätte, die haben wir uns so weit wie möglich angeguckt, der Eintritt war uns dann aber doch zu teuer.


Cristo Blanco


Cusco von oben




Und am Dienstag ging es dann los: die langersehnte Tour zum Machu Picchu! Wir haben eine Tour gebucht,bei der man mit dem Auto,also mit Kleinbussen bis Hidroelectrica gefahren wird,dort hat man dann schon sein Hostel und am nächsten Tag auch noch eine zweistündige Führung durch das Inka-Dorf am Macchu Picchu...und danach natürlich der Rückweg.
Die Hinfahrt war sehr aufregend für alle. Flipsi hatte Probleme mit dem Bauch aber Dank Durchfalltablette und Bachblüten hat er die Fahrt gut überstanden. Unser Sitznachbar, Fabian aus Argentinien, hatte hingegen ganz schön zu kämpfen und konnte irgendwann nicht mehr alles drin behalten. Der Arme, aber wir hatten alle Verständnis. Die Straße war super kurvig und zwischendurch waren wir auf über 4000 m Höhe....da war jedem ein bisschen flau im Magen glaube ich. Aber...die Landschaft,die wir auf der Fahrt sehen konnten, war unbeschreiblich! Die hohen Berge, schneebedeckt, und später die Wälder mit den Bananenstauden und Lianen.
Nach sechs Stunden Fahrt kamen wir endlich an. Ein leckeres Mittagessen wartete auf uns und dann mussten wir uns auch schon zügig aufmachen, um rechtzeitig im Dorf Aguas Clientes anzukommen. Der Weg war wunderschön...durchs Tal, immer am Fluss entlang, von den schönsten Bergen und Pflanzen umgeben. Leider hatten wir nicht allzu viel Zeit, wir kamen im Dunkeln in Aguas Clientes an. Dort standen die Guias und schrien laut Namen durch die Gegend. Unsere waren nicht dabei....aber als wir schon eine ganze Weile gewartet hatten und völlig verfroren waren, kam endlich ein älterer Herr...er war zu müde gewesen, die Namen die ganze Zeit zu brüllen. Er brachte uns ins Hostel, wo uns die netten jungen Angestellten erst einmal das Ticket für den Machu Picchu ausdruckten, welches wir eigentlich schon vorher von der Organisation hätten bekommen sollen. Danach zeigte uns der eine noch, wo wir die Bustickets für den nächsten Tag hoch zum Machu Picchu kaufen konnten...eigentlich hatten wir vor zu laufen, aber Flipsis Bauch ging es immernoch nicht besser und ko und müde waren wir außerdem. Dann ging es Abendbrot essen,heiß duschen und ab ins Bett.



auf dem Weg durchs Tal nach Aguas Calientes


der Weg: immer an den Schienen entlang


Am nächsten Tag sind wir um vier aufgestanden...fertig machen, frühstücken und los gings! Mit dem Bus hoch und endlich endlich waren wir da...mit uns zusammen waren noch einige viele andere da, um den Sonnenaufgang zu erleben. 
Diese alte Inka-Stätte ist unglaublich....auf einem Berg in einem herrlichen Tal gelegen, im welchem der Fluss einmal um den Berg herumfließt...inmitten der schönsten Natur!! Unsere Führung fing 8 Uhr an und wir konnten einiges lernen. Unglaublich, wie die Inka früher gelebt haben, wie viel Wissen Sie über die Natur und unsere Erde hatten. Viel davon würde über die Generationen hinweg weitergegeben, so findet sich in der heutigen Kultur und Denkweise Perus noch unglaublich viel dieser alten Traditionen. Gebräuche und Denkweise. Sogar die Sprache, Quechua, wird von einem Großteil der Bevölkerung noch gesprochen.
Unser guia hat die Tour auch wirklich interessant gestaltet und uns noch einige Ratschläge mit auf den Weg gegeben. Der wichtigste davon war wohl, dass wir uns vor Augen halten sollen, dass es vor 500 Jahren ein Volk gab, welches unser Erde Mutter nannte: Pacha Mama. Ein Volk,welches gemeinsam mit der Natur gelebt hat, sie sich zu Nutzen gemacht und sie verehrt hat. Vielleicht sollten wir uns alle daran ein Beispiel nehmen.
Nach der Tour hatten wir leider keine Zeit mehr, hoch zum Sonnentor oder zur Inka-Brücke zu laufen...Im Gegenteil: schnell musste wir uns an den Abstieg und den Rückweg machen, um pünktlich halb drei wieder in Hidroelectrica zu sein... Im Bus auf dem Rückweg haben alle nur noch geschlafen.
Der Machu Picchu hat uns sehr beeindruckt und die lange Fahrt dorthin hat sich mehr als gelohnt. Würden Wir es nochmal machen, würden wir allerdings anders planen...mit mehr Ruhe und lieber ein par Euro mehr ausgeben um alles wirklich genießen zu können.



der Machu Picchu bei Sonnenaufgang





Gestern abend haben wir dann unsere Rucksäcke aus dem Hostel geholt, wir musste nochmal umziehen. Die letzte Nacht haben wir in einem viel zu teuren Hostel verbracht, wo sie noch versucht haben, uns dazu zu bringen mehr zu zahlen...keine Chance!
Jetzt sitzen wir in einem Luxusbus, anders kann man es wirklich nicht nennen. Mit unglaublich viel Platz, super bequemen Sitzen und sogar einem Boardservice. Ein bisschen komisch...aber so ist das hier wohl.

Um drei kommen wir in Puno an, wo wir uns mit Enio, einem Freund aus Guatemala treffen. Dort wollen wir uns die Inseln auf dem Titicacasee angucken.

Wir melden uns wieder un schicken euch muchos besos transatlánticos!!

Mittwoch, 13. Juli 2016

Schöne Tage in Cádiz, Sevilla und Madrid

Cádiz ist wirklich eine Reise wert kann ich euch sagen! Nicht nur die Stadt ist einfach nur gemuetlich, auch die Leute schienen alle gut gelaunt und ds frische Lueftchen vom Atlantik hat die Hitze ertraeglich werden lassen...Abkuehlungen im Meer zwischendurch...und die Tage sind perfekt!
Zweimal sind wir von Cónil aus nach Cádiz reingefahren. Eine tolle Markthalle gibt es dort, tolle alte Häuser in kleinen Gassen, eine Kathedrale und nette kleine Laedchen.

"Für ein Europa der offenen Türen: Grenzen töten" - Diese Aufschrift auf dem Rathaus lässt Cádiz gleich sympahtisch erscheinen

die Kathedrale

auf dem Markt


 



In Cónil haben wir ansonsten einfach unsere Tage genossen. Mit Ping-Pong, Eis, leckerem selbstgekochtem Essen und schönen Sonnenuntergängen. Es war eine richtige Erholung!


Cónil im Abendlicht




Am Freitag ging es dann für uns weiter nach Sevilla, wo uns die liebe Jasmin schon am Busbahnhof erwartete. Die Rucksäcke haben wir abgestellt, die neue Wohnung von Jasmin bestaunt und dann sind wir noch zu unserem Caffé in Sevilla, wo wir schon bei unserem letzten Besuch immer waren. Mit einem riesigen frisch gepressten Saft im Schatten liess sich die Hitze dann auch einigermassen aushalten. Abends haben wir gekocht und danach waren wir noch etwas trinken...halb elf waren draussen immer noch 35 Grad!
Am Samstag haben wir dann einen entspannten Tag zusammen verbracht...viel haben wir auf Grund der Hitze nicht gemacht, aber die gemeinsame Zeit konnten wir noch einmal geniessen. Vornmittags waren wir im gekühlten Einkausfzentrum und abends um zeh sind wir dann noch an den Fluss gegangen, das beste vegane zuckerfreie Bioeis von ganz Sevilla essen!



Seit Sonntag sind wir nun in Madrid, unserer letzten Station hier in Spanien. Leider konnten wir nicht mehr zelten, so wie wir es geplant hatten. Der Bus, den wir am Sonntag in Sevilla nehmen wollten, war leider voll, sodass wir erst einige Stunden später abfahren konnten. Schön daran war, dass wir noch ein bisschen Zeit mit Jasmin verbringen konnten. Aber leider kamen wir so erst spät in Madrid an, sodass es nicht mehr möglich gewesen wäre im Hellen das Zelt aufzubauen. Kurzerhand haben wir also ein Hostel gebucht....natürlich einfach irgendeins, was nicht so teuer ist - wir brauchen eine Stunde bis ins Stadtzentrum. Schienenersatzverkehr ist noch dazu, aber so müssen wir wenigsten den Weg nicht bezahlen, den Ersatzverkehr bezahlt man hier nämlich nicht. Ansonsten ist das Hostel sauber und zweckmässig, wir wollen uns also nicht beschweren.
Hier in Madrid sind wir durch die Stadt geschlendert, haben uns einige Sehenswürdigkeiten angeguckt und den, von Zuhause so bekannten, Grossstadttrubel genossen. Madrid gefällt uns gut...viele Bäume, viel Grün und viele schöne, impulsante, alte Gebäude!

Plaza del oriente

ein typisches Mittagessen

Plaza Mayor

Palacio de cibeles

der Palast






Heute haben wir die letzten Sachen organisiert...Wäsche gewaschen, letzte Sachen gekauft, mit der Familie telefoniert  und unsere Pässe kopiert. Ausserdem haben wir uns eine tolle analoge Kamera gekauft...zum selber zusammenbauen!

in Arbeit

das Endergebnis


Und morgen...morgen geht es los! 11.40 Uhr startet unser Flieger. Über Miami und Lima geht es ab nach Cusco! Wir sind aufgeregt und voller Vorfreude!!
Wir melden uns...das nächste Mal von der anderen Seite der Welt!