Unsere letzten Tage der Reise in Bogotá (sie kommen mir schon wieder ewig weit weg vor) haben wir auch nicht mehr ganz so sehr genießen können. Die Gedanken waren schon viel zu oft in Berlin...wann ist welcher Termin, was muss ich noch machen, wo finde ich einen neuen Job,... ich denke, ihr alle kennt das.
Bogotá ist uns trotzdem als eine schöne Stadt in Erinnerung geblieben. Mit viel Musik, viel Natur ringsherum und einer schönen Atmosphäre. Wir sind mit der Seilbahn zum Monserrate hoch gefahren und haben den Ausblick über die Stadt auf der einen und die Berge auf der anderes Seite genossen, sind durch die Altstadt, la Candelaria", gebummelt, haben uns bei Regen in die schönen Cafés geflüchtet und haben die letzten Mitbringsel gekauft.
| mit der Gondel ab nach oben |
| unterwegs in der Altstadt |
| Plaza Bolívar |
Am Donnerstag ging es dann in aller Frühe zum Flughafen. Sieben Stunden zu spät ging es dann auch endlich über Miami und London ab nach Berlin. Wir sind gut angekommen, unser Gepäck ein par Tage später zum Glück auch. Am Flughafen war die Freude groß, als wir meinen Bruder Birk und meine Nichte Esperanza sahen, die gekommen waren um uns zu begrüßen. Zuhause gab es Zucchinipuffer...so war das fehlende Gepäck auch erstmal nicht so schlimm.
Am Montag ging es dann für mich auch wieder richtig los mit einer anstrengenden, aber schönen Seminarwoche. Letztes Wochenende hatte ich Ehemaligenkonzert von meiner alten Schule und jetzt...kommt alles andere. Morgen habe ich mein erstes Vorstellungsgespräch, ich möchte endlich einen Nebenjob im sozialen Bereich haben, am Freitag die erste Orchesterprobe beim Sinfonieorchester Schöneberg,...ein bisschen werde ich meinen Alttag hier also verändern, vielleicht sogar verschönern.
Und Flipsi? Der fährt jeden Tag in die Uni und übt...ansonsten sucht er einen Job.
Und..so froh wir auch sind, wieder Zuhause in Berlin zu sein...wir vermissen unser Zuhause in Granada. Unsere Nachbarn, unsere kleine Wohnung, Spanisch. Und Lateinamerika sowieso. Aber das ist das Schöne am Reisen...plötzlich kann man so viele Orte Zuhause nennen. Plötzlich bringt einen ein einziges Lied, ein Geruch oder vielleicht ein kleines Mitbringsel wieder zurück, an einen der wunderschönen Orte, die wir sehen durften.
Vielen lieben Dank an alle, die uns auf dieser Reise begleitet haben...Leute, die wir getroffen haben, Freunde, mit denen wir fast täglich in Kontakt standen, alle, die ab und an mal an uns gedacht haben und natürlich ein dickes Danke an alle, die diesen Blog verfolgt haben und mit uns gemeinsam Spaß an unserer Reise hatten!
Tschüss...wir sehen uns jetzt wieder im echten Leben. Und ich verspreche euch: Die Reiselust ist noch lange nicht gestillt und dieser Blog war bestimmt nicht der letzte, den ich geschrieben habe.
Besos aus Berlin-Mahlsdorf
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenHey wieso hat der Blog kein Impressum?
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