Cali, die Salsahauptstadt überhaupt!...wie es so schön heißt. In dieser schönen Stadt sind wir drei Nächte lang. Wir haben uns die Stadt angeguckt, leckeres vegetarisches Essen genossen, den besten frischen Saft dieser Reise getrunken, über den Artesanía-Markt geschlendert und natürlich Salsa getanzt.
Am ersten Abend nach der Ankunft in unserem wirklich schönen Hostel haben wir noch eine Runde gedreht und festgestellt, dass uns Cali und die Stimmung dort wirklich gefallen. Super nette Leute und sommerliche Temperaturen!
Am nächsten Tag ging es erst einmal durchs Zentrum...das war laut und hektisch, überall etwas los! Nachmittags hatten wir dann eine Salsastunde...Salsa im Cali-Style. Hat super viel Spaß gemacht. Abends sind wir dann gleich noch ausgegangen, um unsere neu erlernten Schritte zu üben. Herrlich, die Party, bei der wir da waren! Klein, eng, heiß, gute Musik und wahnsinnig gute, aber auch nicht so gute Tänzer. Besser kann man es doch gar nicht haben!
Am nächsten Tag sind wir dann noch ein bisschen durch unser Viertel gelaufen. Hoch zu einer Kirche ging es, von wo aus man einen guten Blick über die Stadt hatte, Mittag essen, noch einmal über den Artesanía-markt...und wieder zurück ins Hostel. Tatsächlich war es super heiß und wir brauchten erst einmal eine Pause von der Sonne. Gut, dass gleich neben dem Hostel unser toller Saftladen war...einfach herrlich! Wenn wir wieder Zuhause sind, dann schaffen wir uns auch mal so einen Mixer an.
Nachmittags hatten wir dann wieder unsere Salsastunde und sind danach noch zur gratis Gruppenstunde geblieben. Danach waren wir ko und haben nur noch gegessen und sind ins Bett gefallen.
| Kirche San Antonio |
| the hottie im Mahalo-Look |
| Vogelbeobachtung im Park |
Am nächsten Tag ging es dann nach Manizales, von wo aus wir am Morgen darauf zur Besichtigung einer Kaffeeplantage aufbrechen. Auf der Farm "Valencia" haben wir den ganzen Prozess des Kaffees von der Pflanze bis in die Tüte gelernt. Sehr interessant! Kaffee durften wir auch soviel trinken wie wir wollten...hätte er uns besser geschmeckt, hätten wir auch welchen für euch Zuhause gekauft...wahrscheinlich war es einfach nicht unsere Bohne. Oder hatte doch der Röster daran Schuld...?
| die Kaffeekirsche |
| die Blüte |
| hottie in da field |
| Kaffee beim Trocknen |
| von der Kirsche bis zur gerösteten Kaffeebohne |
Von der Kaffeeplantage aus ging es dann gleich weiter nach Medellin. Hier haben wir eine komische Erfahrung mit den Taxifahrern gemacht...Niemand wollte uns zu unserem Hostel fahren, abweisend haben alle nein gesagt und wir wussten gar nicht, wie uns geschieht. Schließlich hat sich einer erbarmt und später haben wir auch mitbekommen, dass es den anderen Leuten nicht anders geht. Aber der erste Schreck war groß und die Sorge, dass das Viertel, in das wir wollen, nicht sicher genug ist oder dass wir einfach unhöflich waren oder etwas Falsches gesagt haben. Weiter ging unsere Pechsträhne dann auch noch abends, als wir auf der Suche nach etwas zu Essen, kein einziges offenes Restaurant/Bar/Imbiss fanden, wo es etwas anderes gab als Hähnchen. Verzweifelt haben wir uns eine viel zu teure Pizza bestellt, die auch noch winzig klein war und sind nur noch ins Bett gefallen.
In den nächsten zwei Tagen haben wir ein bisschen die Stadt erkundet. Leider waren die free-walking-tours schon alle ausgebucht, denn soetwas scheint mir in Medellin wirklich sinnvoll zu sein. Auch Medellin ist laut und hektisch. Es gibt eine Menge zu sehen, aber alleine kann man sich schnell im Trubel verlieren. Geregnet hat es auch, aber schließlich haben wir nach langem Suchen sogar noch eine schicke Regenjacke für mich gefunden....danach hat es natürlich nicht mehr geregnet.
| hottie mit juice in der Fussgängerzone |
| völlig erschöpft haben wir ENDLICH etwas vegetarisches zum Essen gefunden |
| Platzregen |
Als tollen Abschluss von Medellin sind wir gestern ins nahe gelegene Dorf Guatapé gefahren. Kurz vor dem Dorf kann man auf einen großen Felsen steigen, von wo aus man einen tollen Blick über die Landschaft hat und auch Guatapé an sich ist ein wunderschönes kleines Dorf, mit kleinen Häusern. Und gemütlichen Cafés.
Jetzt sitzen wir am Flughafen, tatsächlich ist das Fliegen innerhalb Kolumbiens billiger als das Busfahren! Gleich geht es los in die Karibik, nach Cartagena! Wir freuen uns schon riesig darauf, auch wenn wir schon vor der Hitze gewarnt wurden. Wir sind gespannt!
Auf dem Weg zum Flughafen haben wir den Nacktschen von Botero noch einen Besuch abgestattet...
| anfassen soll Glück bringen... |
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